Historie

2017
2017

90-jähriges Jubiläum

90-jähriges Jubiläum
2017 feiert der Musikverein sein 90-jähriges Bestehen. Im Vorjahr hatte sich der Verein mit dem Kauf einer neuen Uniform selbst ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk gemacht. Um die neue Uniform auch bildlich festzuhalten, wird im Frühjahr ein Fotoshooting anberaumt, bei welchem sowohl Gruppen- als auch einzelne Registerbilder gemacht werden. Die Fotos werden zu Werbezwecken und zur Außendarstellung, z.B. für sieben Mesa-Banner, eingesetzt. Aus personellem Engpass und da es sich lediglich um ein „kleines“ Jubiläum handelt, wird kein Festbankett und kein Festumzug am jährlichen Gassenfest durchgeführt. Stattdessen führt der Musikverein im November ein Jubiläumskonzert auf, bei dem er musikalisch und mit Hilfe einer bebilderten Präsentation die vergangenen 90 Jahre Revue passieren lässt. Die volle Konzerthalle und die begeisterten Zuhörer sprechen für eine erfolgreiche Veranstaltung. In der Vorstandschaft ergab sich 2017 eine Neuerung: An der 89. Jahreshauptversammlung gibt Christina Lohr nach zehn Jahren ihr Amt als 1. Schriftführerin an Nachfolgerin Jutta Keller ab.
2013
2013

Stabwechsel

Aus beruflichen Gründen zieht Dirigent Markus Dreher 2013 in die Vereinigten Staaten von Amerika. Das heißt für den Musikverein: ein neuer Dirigent muss her – am besten aus den eigenen Reihen. Der Verein hat doppeltes Glück, denn es stellen sich gleich zwei Musikanten für dieses Amt zur Verfügung: Dominik Mayer und Martin Blaser teilen sich ab 2013 das Dirigentenamt und bestreiten so nicht nur die Termine unter dem Jahr sondern auch das Weihnachtskonzert 2013. Allerdings tritt Dominik Mayer nach einer Jahr wieder von seinem Amt zurück und Martin Blaser schwingt seitdem den Dirigentenstab allein.
1999
1999

75-jähriges Jubiläum

1999 wird die Uniform teilweise erneuert: Die Herren bekommen maßgeschneiderte Lederhosen. Im Mai 2002 wird das 75-jährige Bestehen des Musikvereins mit einem dreitägigen Fest begangen. Am Sonntag des Musikfestes findet ein großer Festumzug durch das Dorf statt. Auch die Partnerkapelle aus Pederoba, Italien, ist anlässlich des Jubiläums zu Gast in Weildorf. Im Oktober des gleichen Jahres fährt der Musikverein zum Gegenauftritt zu den italienischen Freunden. Das dreitägige Maronifest wird zu einem besonderen Musikausflug für den Verein. Im November 2002 eröffnet erstmals die Jugendkapelle das Jahresabschlusskonzert des Vereins. Dies wird auch die folgenden Jahre so beibehalten. 2011 ist für den Verein ein besonderes Jahr, denn der 1. Dirigent heiratet. Zusammen mit dem Musikverein Riedheim gestaltet der Musikverein Weildorf die kirchliche Trauung ihres „Maestros“.
1997
1997

Übergabe des Dirigentenstabs

1997 findet die Wahl eines neuen Dirigenten statt. Karl-Eugen Straßer gibt seinen Dirigentenstab nach neun Jahren an Markus Dreher ab. Mit seinen 20 Jahren ist Markus der jüngste Dirigent des Bezirks. Im gleichen Jahr wird die Jungmusik Weildorf gegründet. Markus Dreher übernimmt auch hier das Amt des Dirigenten. Der neue Dirigent ist sehr ambitioniert. So führt er den Musikverein Weildorf im Mai 1998 zum Marschmusikwettbewerb beim Landesmusikfest in Ehingen – mit Erfolg: Das Ergebnis lautet sehr gut bis gut.
1996
1996

Gründung der Fastnachtsgruppe „Weildorfer Chaoten“

1996 wird die Fastnachtsgruppe „Weildorfer Chaoten” gegründet und von Thomas Ziegler geleitet. In den Folgejahren nehmen die Chaoten bei unzähligen Fastnachtsveranstaltungen teil. 2017 gehen die Chaoten auf Abschiedstour und lösen sich nach der Fastnachtssaison aufgrund von Nachwuchsproblemen auf.
1989
1989

Neues Probelokal im Dorfgemeinschaftshaus Weildorf

1989 wird das neue Dorfgemeinschaftshaus in Weildorf eingeweiht. Das alte Probelokal am Umspannwerk wird in diesem Zuge als Probenraum aufgegeben und die Musiker beziehen im neuen Dorfgemeinschaftshaus einen neuen Probenraum, der auch heute noch als Probelokal dient. Im gleichen Jahr werden Berhold Habisreuther für 11 Jahre und Michael Schweiger für 14 Jahre lückenlosen Probenbesuchs geehrt. 1992 fährt der Musikverein zu einer Partnerkapelle nach Italien. Die Musikkapelle Labanda-Musicale-Di Pederoba feiert ein mehrtägiges Maronifest, zu dem auch der Musikverein Weildorf eingeladen ist. Vom 26.02. bis 07.05.1994 finden die D1- und D2-Lehrgänge mit dem Musikverein Weildorf als Ausrichter statt. 65 Jugendliche nehmen an den Lehrgängen teil.
1987
1987

Wechsel der Vorstandschaft

1987 wird das 60-jährige Vereinsjubiläum mit einem dreitägigen Musikfest begangen. 1988 wird die Vorstandschaft neu gewählt: Fritz Lohr wird zum 1. Vorstand gewählt und löst damit Karl Schlotter ab. Dieser wird zum Ehrenvorstand ernannt. Auch der Dirigentenstab wird nach 20 Jahren von Ferdinand Ziegler an Karl-Eugen Straßer, der bislang 2. Dirigent war, weitergereicht. Für seine bedeutenden Dienste für den Musikverein wird Ferdinand Ziegler zum Ehrendirigenten ernannt.
1980
1980

Der Beginn einer langen Freundschaft: Treffen mit dem Musikverein Weildorf Haigerloch

1980 wird die Uniform der Musikanten erneuert. Im gleichen Jahr spielt der Verein erstmals beim Schlossseefest. Am 20.06.1982 erzielt der MV den 1. Platz in der Marschmusikbewertung beim Verbandsmusikfest in Kluftern. 1986 findet ein erstes Treffen mit dem Musikverein Weildorf Haigerloch statt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine langjährige Freundschaft, die bis heute andauert.
1977
1977

50-jähriges Jubiläum

Vom 20. bis 22.05.1977 wird das 50-jährige Jubiläum mit einem Festbankett, einem Kindefest, Tanzabenden und einem Festumzug gefeiert. In diesem Jahr besteht der Verein aus 38 aktiven und 92 passiven Mitgliedern. Ein Jahr später wird eine neue Satzung verabschiedet, um vom Finanzamt die Gemeinnützigkeit bescheinigt zu bekommen.
1970
1970

Das Ende der Abteilung Tanzmusik

1970 wird der Verein ins Vereinsregister beim Amtsgericht ÜB eingetragen. Dies erfordert die Verabschiedung einer neuen Satzung. Ein Jahr später wird die bisherige Uniform durch eine Trachtenuniform ersetzt. 1973 beendet die Abteilung Tanzmusik des Vereins seine Tätigkeit. Bis dahin war sie immer wieder unabhängig vom Verein aufgetreten.
1968
1968

Dirigentenwechsel

Um 1965 wird erstmals ein Gartenfest veranstaltet – der Vorgänger des heutigen Gassenfestes. 1972 findet dieses (als Frühlingsfest bezeichnet) erstmals in der Halle von Anton Ziegler statt, womit der Verein nicht länger witterungsabhängig ist. 1979 wird das Fest erstmals unter der Bezeichnung „Gassenfest“ unter den Nussbäumen beim Anwesen der Familie Klotz veranstaltet. 1968 ist ein denkwürdiges Jahr für den Musikverein Weildorf: Hermann Männer gibt nach 40 Jahren sein Amt als 1. Dirigent ab. Ihm folgt Ferdinand Ziegler, der die vergangenen sechs Jahre bereits 2. Dirigent war. Zu diesem Zeitpunkt spielen 34 Musiker aktiv im Verein mit und 86 Mitglieder unterstützen den Verein durch ihre passive Mitgliedschaft.
1967
1967

40-jähriges Jubiläum

In den nachfolgenden 15 Jahren werden abermals 20 neue Uniformen für insgesamt 3.000 DM angeschafft. Außerdem gibt es 1961 einen Vorstandswechsel: Ferdinand Ziegler tritt als 1. Vorsitzender zurück und gibt das Amt an Karl Schlotter ab. Knapp zwei Jahrzehnte nach Kriegsende – im Jahr 1967 – feiert der Verein schließlich sein 40-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass veranstaltet der Musikverein Ende Mai ein dreitägiges Fest mit Festbankett und großem Festumzug mit 14 Festkapellen. Laut Chronik schauen sich tausende von Zuschauern den großen Umzug an. Die Fahne, die auch heute noch zum Marschieren getragen wird und die jedes Jahr beim Jahreskonzert die Bühne schmückt, wird zu diesem Anlass angeschafft und im Rahmen der Feierlichkeiten durch den Vorsitzenden des Patenvereins St. Gallenkirch überreicht. Bei strahlendem Sonnenschein – so die Chronik – wird drei Tage lang ausgiebig gefeiert, musiziert und getanzt.
1952
1952

25-jähriges Jubiläum

1952 wird im Rahmen eines 2-tägigen Festes mit Festbankett das 25-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Der Höhepunkt des ersten Abends ist – neben der Aufführung eines eigens einstudierten Volkstanzes – der Auftritt der Laienspielschar Weildorf, die im Adlergarten das Stück „Wilhelm Tell“ aufführt. Am anderen Tag geben die Gastkapellen Ahausen, Beuren, Frickingen, Neufrach und Mimmenhausen als Gesamtchor ein Festkonzert. Mit einem fröhlichen Tanzabend im Adlersaal gehen die Jubiläumsfeiern zu Ende.
1939
1939

Zweiter Weltkrieg

Am 1. Ostertag 1939 findet das letzte Konzert des Musikvereins Weildorf statt. Die Kapelle kann zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gesamtheitlich auftreten, da bereits einige Mitglieder zum Wehr- und Kriegsdienst abbestellt sind. Nach diesem Konzert erlischt das Vereinsleben aufgrund des Zweiten Weltkriegs. Erst am 20. Januar 1946 – sieben Jahre später – wird beschlossen, die Tätigkeiten des Musikvereins Weildorf wieder aufleben zu lassen. Knapp die Hälfte der Musiker sind im Krieg gefallen und kehren nicht wieder nach Weildorf zurück. Um die entstandenen Lücken in den Musikerreihen zu schließen, wird beschlossen, junge Leute in den Verein aufzunehmen. 1946 treten 9 Männer als aktive Musiker in den Verein ein. An Fronleichnam 1946 tritt der neu zusammengestellte Verein erstmals wieder auf.
1936
1936

Errichtung eines Probelokals

1936 wird ein eigenes Probelokal am Umspannwerk errichtet. Die Einweihung findet im Juli statt. Heute dient das Probelokal als Lager für die Materialien, die der Musikverein an Veranstaltungen wie Gassen- oder Schlossseefest benötigt.
1928
1928

Erste Auftritte und eine einheitliche Uniform

1928 werden Mützen für die Blaskapelle sowie eine Dirigentenmütze angeschafft – der erste Schritt in Richtung einheitlicher Uniform. Der erste Auftritt des Musikvereins findet am Volkstrauertag 1928 statt. Danach folgen weitere Auftritte und Konzerte mit Stimmungs- und Tanzmusik. 1935 werden neue, maßgeschneiderte Uniformen angeschafft, bestehend aus Rock und Mütze. Eine Uniform kostet 40 Mark. 15 Mark muss jeder Musiker selbst an der Uniform tragen.
1927
1927

Gründung des Musikvereins als Blasorchester

Gründung des Musikvereins als Blasorchester
1927 wird schließlich der Musikverein Weildorf gegründet und das Streichorchester in ein Blasorchester umgewandelt. Am 5. Mai 1927 findet die erste Generalversammlung statt und der Verein verabschiedet seine erste Satzung. Ferdinand Ziegler wird erster Vorstand, Hermann Männer wird Dirigent und August Klotz wird Kassier. Der Verein besteht im Gründungsjahr auch 13 aktiven Musikern und drei passiven Mitgliedern. Um Blasinstrumente anschaffen zu können, wird eine Haussammlung in Weildorf durchgeführt. Der Erlös der Sammlung ermöglicht zusammen mit einem Zuschuss der Gemeinde Weildorf in Höhe von 1.000 Mark den Kauf von Blasinstrumenten für die Musiker. Die Proben werden in der Wohnstube der Familie August Klotz abgehalten.
1921
1921

Vom Mandolinen-Club zum Streichorchester

Vom Mandolinen-Club zum Streichorchester
1921 legen Rudolf Lässler und Hermann Männer den Grundstein des heutigen Musikvereins Weildorf. Mit einer Mandoline und einer Gitarre machen sie gemeinsam Musik. Drei Jahre später wird der sogenannte „Mandolinen-Club“ mit den fünf Mitgliedern Hermann Männer, Ferdinand Ziegler, Franz Stengele, Eugen Müller und Wilhelm Ziegler gegründet. Sein erstes Konzert gibt der Mandolinen-Club 1924 am Samstag nach der Kirchweih im Gasthaus „Adler“ in Weildorf. Nach und nach treten immer mehr Musikfreunde dem Club bei und der Mandolinen-Club wird peu à peu auf ein Streichorchester umgestellt.